Bauen

PRE ENGINEERED GEBÄUDE

Vorgefertigte Gebäude sind fabrikgefertigte Gebäude aus Stahl, die zur Baustelle geliefert und miteinander verschraubt werden. Was sie von anderen Gebäuden unterscheidet, ist, dass der Bauunternehmer auch das Gebäude entwirft – eine Praxis, die als Design & Build bezeichnet wird. Diese Bauweise eignet sich ideal für Industriebauten und Lagerhallen; es ist billig, sehr schnell zu montieren und kann auch demontiert und an einen anderen Ort gebracht werden – dazu später mehr. Diese Strukturen werden von Laien manchmal als “Metallkästen” oder “Blechschuppen” bezeichnet – sie sind im wesentlichen rechteckige Kästen, die von einer Haut aus Wellblech umschlossen sind.

Hohe Geschwindigkeit wird erreicht, weil während der Herstellung der Fundamente und der Bodenplatte die Balken und Stützen – das Konstruktionssystem – in der Fabrik hergestellt werden. Sobald die Fundamente und der Boden fertig sind, werden die Säulen zur Baustelle transportiert, von Kränen an Ort und Stelle gehoben und miteinander verschraubt.
vorgefertigtes Gebäude
Das vorgefertigte Industriegebäude, das von einem der Autoren von understandconstruction.com entworfen wurde, hat Polycarbonatstreifen im Dach, um eine gleichmäßige natürliche Beleuchtung zu ermöglichen. Zehn Fuß (3 m) hohe Betonblockwände an der Peripherie enthalten Fenster und bieten Sicherheit. darüber hinaus ist das einzige Wandmaterial ein dünnes Wellblech.
STRUKTURSYSTEME
Das Konstruktionssystem vorgefertigter Stahlgebäude verleiht ihm Geschwindigkeit und Flexibilität. Dieses System besteht aus werkseitig gefertigten und lackierten Stahlsäulen- und Trägersegmenten, die vor Ort einfach miteinander verschraubt werden. Die Säulen und Träger sind maßgefertigte I-Profile, die an beiden Enden eine Endplatte mit Löchern zum Verschrauben aufweisen. Diese werden hergestellt, indem Stahlplatten mit der gewünschten Dicke geschnitten und zu I-Profilen zusammengeschweißt werden. Das Schneiden und Schweißen erfolgt durch Industrieroboter für Geschwindigkeit und Genauigkeit; Die Bediener führen einfach eine CAD-Zeichnung der Träger in die Maschinen ein und erledigen den Rest. Diese Art der Arbeit in der Produktionslinie sorgt für hohe Geschwindigkeit und Beständigkeit bei der Herstellung. Die Form der Träger kann auf eine optimale strukturelle Effizienz abgestimmt werden: Sie sind tiefer, wo die Kräfte größer sind, und flach, wo sie nicht sind. Dies ist eine Konstruktionsform, bei der die Konstruktionen so konstruiert sind, dass sie genau die vorgesehenen Belastungen aufnehmen und nicht mehr.
vorgefertigtes Stahlrahmengebäude
Vorgefertigtes Gebäude, bevor die Dachhaut montiert wurde. Beachten Sie, dass die Form der Balken den Kräften in ihnen folgt. Die Strahlen sind tiefer, wo die Kräfte größer sind.
EREKTION
Jedes Teil des Systems ist sehr ähnlich – ein I-Profil mit Endplatten zum Verschrauben. Die lackierten Stahlprofile werden mit einem Kran an ihren Platz gehoben und dann von Bauarbeitern, die in die entsprechende Position geklettert sind, zusammengeschraubt. In großen Gebäuden kann der Bau mit zwei Kränen beginnen, die an beiden Enden nach innen arbeiten. Wenn sie zusammenkommen, wird ein Kran entfernt und der andere beendet die Arbeit. Normalerweise sind für jede Verbindung sechs bis zwanzig Schrauben erforderlich. Die Schrauben sind mit einem Drehmomentschlüssel auf genau das richtige Drehmoment anzuziehen.
Fundamente und Bodenplatte
Die Fundamente für vorgefertigte Metallgebäude werden mit herkömmlichen Betonsystemen, normalerweise offenen Fundamenten, hergestellt. Da diese Strukturen normalerweise ziemlich groß sind, ziehen sie eine ganze Menge Windkräfte an. Wind kann eine nach oben gerichtete Kraft auf ein Gebäude ausüben, die Aufwärtsbewegung genannt wird. Da diese Konstruktionen sehr leicht sind (sie können nur 50 kg pro Quadratmeter ohne Fundament und Bodenplatte wiegen), sind die Fundamente so konstruiert, dass sie die Konstruktionen fest im Boden verankern und nicht vom Wind weggeweht werden. Das Bodensystem für Industrie- und Lagergebäude besteht normalerweise aus einer dicken Betonplatte (200 bis 300 mm), die direkt auf der vorbereiteten Erde darunter aufliegt. Falls gewünscht, kann der Beton mit einer dünnen, abriebfesten, glatten Beschichtung überzogen werden, die als Epoxid- oder Polyurethanboden bezeichnet wird.
VERKLEIDUNG UND DACH – DIE GEBÄUDEHÜLLE
Die wirtschaftlichste Verkleidung für diese Konstruktionen ist leichtes Wellblech sowohl auf dem Dach als auch an den Außenwänden. Diese kaum 0,5 mm dicken Stahlbleche sind beidseitig mit einer Aluminium-Zink-Legierung zum Korrosionsschutz beschichtet und haben außen eine attraktive, dauerhafte Lackierung. Diese Bleche werden über einem Gitter aus Pfetten installiert, einem Stahlbauteil, das auf dem Hauptstrukturrahmen aufliegt und das Dachmaterial trägt. In vorgefertigten Gebäuden sind kaltgeformte Z-Profile das bevorzugte Element für Pfetten.

Vor dem Verlegen der Bleche werden vom Auftragnehmer Dämm- und Dampfsperrschichten verlegt. Rollen aus Glaswolle oder Mineralwolle sind die häufigste Art der Dämmung für solche Gebäude. Da es keine Innenwand gibt, über der diese Schichten befestigt werden könnten, wird zuerst eine Schicht aus verzinktem Geflügeldraht über die Pfetten gelegt. Darüber werden die Dämm- und Dampfsperren verlegt und anschließend die Wellplatten verlegt. Die Bleche sind selbstschneidend fixiert Schrauben, die durch die Platten und Isolierschichten direkt in die Pfetten laufen. Die Pfetten, das Hühnernetz und die Isolierung sind somit von unten sichtbar und können als solche belassen oder mit einer Zwischendecke abgedeckt werden. Polycarbonat-Oberlichter können in die Dachhaut eingebaut werden, um natürliches Licht zu erzeugen.

In Industriegebäuden ist es üblich, Mauerwerk mit einer Höhe von 3 bis 5 m zu verwenden. Dies ermöglicht die einfache Montage von Türen und Fenstern und bietet Sicherheit. Diese Wand kann hinter dem Blech verbaut und von außen unsichtbar gemacht werden.